Wetterwarnung vor Glatteis/Eisregen! – 30./31. Jänner 2017

Ein kleiner Tiefdruckwirbel sorgt ab der kommenden Nacht für eine Milderung in den höheren Luftschichten! In tiefen Lagen hält sich allerdings weiterhin die Kaltluft, die nur schwer ausgeräumt wird.
Dabei kann es in der kommenden Nacht und auch Morgen zu Glatteisbildung bzw. Eisregen kommen!
Es ist mit Beeinträchtigungen im Straßenverkehr zu rechnen. Die teilweise dicke Eisablagerung kann auch Bäume umstürzen lassen oder Stromleitungen beschädigen!

Anbei einige Modellkarten für den morgigen Tag!

-22,7 Grad in Langenbach/Waldhausen – 07. Jänner 2017

Stellenweise war es heute ziemlich eisig! -22,7 Grad gab es in Langenbach an der neuen Wetterstation von Manuel Aschauer in Waldhausen.

-20,1 Grad waren es in Haruckstein St. Georgen am Walde und -17 Grad in Bad Kreuzen. In Königswiesen/Mötlasberg gab es sogar einen Tiefstwert von -26,9 Grad!
Ansonsten verbreitet -14 bis -16 Grad als Tiefstwert da meist dr Wind und Wolken tiefere Temperaturen verhindert hatten! Stellenweise gab es auch gestern Abend durch den Schneefall ein paar cm Neuschnee.
Heute Nachmittag werden die Wolken langsam wieder dichter und am Abend und in der Nacht beginnt es dann wieder zu schneien.
Dabei kommen wieder einige cm Neuschnee zusammen. Verbreitet zwischen 5 und 10cm stellenweise auch 15cm!

 

Hier ein paar Bilder der neuen Station von Manuel Aschauer in Langenbach/Waldhausen!

 

wetterstation-langenbach-1 wetterstation-langenbach-2

Schneesturm „Axel“ – 04. Jänner 2017

Aktuell ist es wieder etwas ruhiger geworden. In den Nachmittagsstunden kam stellenweise sogar kurz die Sonne leicht hervor! Oberhalb 500m Seehöhe war es Heute ein turbulenter Tag mit stürmischen Böen bis 60km/h. An der Wetterstation Mötlasberg in Königswiesen (eine Station von Wetter-Hausruckviertel) gab es sogar eine orkanartige Böe von 106,7km/h! In Verbindung mit dem Schneefall kam es zum teil zu massiven Schneeverwehungen. In Summe fielen seit gestern zwischen 10 und 15cm Neuschnee.
Vereinzelt gab es Stromausfälle und Behinderungen im Straßeverkehr!
Kommende Nacht fließt in der Höhe Eisige Luft ein und sorgt erneut zu teils kräftigen Schneeschauern und Graupelschauern mit eventuell Blitz und Donner. Morgen klingt der Schneefall rasch ab und es ziehen nur mehr einzelne Schauer durch dazwischen auch Sonne. Es wird aber frisch mit Höchstwerten von -8 bis -3 Grad. Am Freitag dann schon vereinzelt Höchstwerte unter -10 Grad und in der Nacht zum Samstag Höhepunkt der Kälte mit Tiefstwerten von -20 Grad!

 

Jahresrückblick 2016 – Drittwärmste Jahr der Messgeschichte

Jahresbilanz vom Onlineportal Strudengauwetter: 2016 liegt 1,8 °C über dem vieljährigen Mittel und ist das drittwärmste Jahr der Messgeschichte. 

Das Jahr 2016 brachte zwölf überdurchschnittlich warme Monate. „2016 gab es fast keine langen kühlen oder kalten Wetterphasen“, sagt Peter Schuhbauer vom Onlineportal. In der Jahresbilanz liegt 2016 1,8 °C über dem vieljährigen Mittel und damit am dritten Platz in der Reihe der wärmsten Jahre seit 1946. Die zwei wärmsten Jahre der Messgeschichte stammen alle aus der jüngeren Vergangenheit: 2014, 2015. “

Temperaturen von -19°C bis +35°C

Die höchste Temperatur des Jahres wurde mit 35,1 °C am 01. Juli 2016 in Naarn gemessen. Die tiefste Temperatur des Jahres registrierte man am 01. Jänner 2016 mit -19,1 °C an der Wetterstation Haruckstein in St. Georgen am Walde.

In der Temperaturbilanz des Jahres 2016 gab es mit Ausnahme der Monate Februar (+5,0°C) und September (+3,5°C) keine extremen Ausreißer. Dennoch ist dieses Jahr mit einer durchschnitts Temperatur von 9,4 Grad und einer Abweichung zum Mittel von 1,8 °C das drittwärmste der Messgeschichte.

 

Temperatur-Bilanz 2016

Monat

Abweichung vom Mittel
(°C)

Jänner

2,2

Februar

5,0

März

1,4

April

1,9

Mai

0,5

Juni

2,1

Juli

2,1

August

0,9

September

3,5

Oktober

0,3

November

1,5

Dezember

0,8

Jänner-Dezember

+1.8

Es gab im Jahr 2016 14 Eistage (Maximum unter 0 Grad), 72 Frosttage (Minimum unter 0 Grad), 52 Sommertage (Maximum über 25 Grad) und 4 Tropentage (Maximum über 30 Grad).

 

Niederschlag

Die Niederschlagsmenge, die im Jahr 2016 im Bezirk fiel (862,6 Liter pro m²), lag genau im Mittel. Besonders dazu beigetragen haben dabei die Monate Mai (+59 %), Juli (+65 %) und Oktober (+43%). Sehr trocken waren hingegen der März (-56 %), der August (-37 %) und der Dezember (-50 %).
Es gab an 22 Tagen ein Gewitter und an 6 Tagen Graupelschauer.
Insgesamt fielen 94cm Schnee im Jahr 2016.

 

Sonne

Trotz 61 Nebeltagen im Jahr 2016 gab es einen kleinen Überschuss an Sonnenschein.Bezirksweit zeigte sich die Sonne um sieben Prozent länger. Das entspricht im Mittel einer um etwa 115 Stunden längeren Sonnenscheindauer. Herausragend viel Sonnenschein gab es in diesem Jahr im Juni 2016. Mit einem Überschuss von 34 Prozent. Auch der März (Abw. +8 %), der April (Abw. +29 %), der Mai (Abw. +12%), der Juli (Abw. +26%), der August (Abw. +13%) und der September (Abw. +25 %) trugen zu dem leichten Plus an Sonnenschein bei. Besonders trüb verliefen die Monate Februar und Oktober. In beiden Monaten zeigte sich die Sonne – verglichen mit dem klimatologischen Mittel – um ein Viertel kürzer.

Bericht (c) Strudengauwetter
Daten (c) Strudengauwetter

Mild und zu trocken – so war der Dezember 2016

Der Dezmber 2016 geht als zu mild (um 0,8 Grad über dem langjährien Mittel) ein. Die Sonnenscheindauer war mit 4h Stunden unter dem Mittel ausgewogen. Nur entlang der Donau gab es ein größeres Defizit durch die vielen Nebeltage.
Niederschlagstechnisch war es im Bezirk im Dezember zu trocken. Mit teilweise nicht einmal die Hälfte an Niederschlag.

Wetterrückblick Dezember 2016

Durchschnittliche Temperatur: 0,0°C (um 0,8°C zu warm)
max. Temperatur: 7,7 °C (am 26. des Monats)
min. Temperatur:  -7,3°C (am 21. des Monats)

Niederschlag: 36,2 mm (um 35,9 mm zu wenig = 50% des 60 Jährigen Mittel)
max. Niederschlag / 24h : 14,6 mm (28. des Monats)

Schneehöhe gefallen: 18cm
Schneehöhe höchst gemessen: 5cm (01. des Monats)
Schneehöhe gefallen/24h: 7cm (28. des Monats)

Nebeltage: 15
Frosttage (Temp. Minimum unter 0°C): 24
Eistage (Temp. Maximum unter 0°C): 5

Sonnenstunden: 53 Stunden hat die Sonne im Dezember 2016 geschienen! Das sind um 4 Stunden zu wenig. Die Prozentuelle Zahl beträgt somit 93% des 60 jährigen Durchschnitt!

Bericht: (c) Strudengauwetter
Daten: (c) Strudengauwetter (Wetterstation Pabneukirchen)